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Wann beginnen die Weihnachtsmärkte 2026?
Kurz: die meisten in der Woche vor dem ersten Advent, 2026 also um den 29. November. Ein festes Datum gibt es nicht — jeder Veranstalter legt seines selbst fest, und die großen Märkte sind regelmäßig eine knappe Woche früher dran als die kleinen.
Die vier Adventswochenenden 2026
Die Adventssonntage sind der Taktgeber: An ihnen hängen Eröffnungen, verkaufsoffene Sonntage und das Programm auf der Bühne.
- 1. Advent: 29. November 2026 — Märkte an diesem Wochenende
- 2. Advent: 6. Dezember 2026 — Märkte an diesem Wochenende
- 3. Advent: 13. Dezember 2026 — Märkte an diesem Wochenende
- 4. Advent: 20. Dezember 2026 — Märkte an diesem Wochenende
Warum der erste Advent wandert
Der vierte Advent ist der letzte Sonntag vor dem 25. Dezember. Von dort aus wird zurückgezählt: drei Wochen früher liegt der erste. Je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt, ist das der 27. November oder der 3. Dezember — oder einer der fünf Tage dazwischen.
Das ist der Grund, warum dieses Verzeichnis den Zeitraum eines Vorjahres niemals in einen Termin für das laufende Jahr umrechnet, auch nicht durch Verschieben um genau ein Jahr. Sechs Tage Abweichung sind ein ganzes Wochenende — und wer mit Kindern 50 Kilometer fährt und vor leeren Ständen steht, kommt nicht wieder.
Was wir stattdessen tun: Der Vorjahreszeitraum steht auf jeder Marktseite unter der Überschrift „Die Vorjahre", im Präteritum und mit Jahreszahl. Als Anhaltspunkt taugt er; als Termin nicht.
Was die Zahlen aus diesem Verzeichnis sagen
Über 659 belegte Zeiträume — der laufenden Saison und der Vorjahre zusammen — sieht das Bild so aus: 438 Märkte beginnen im November, 220 erst im Dezember. Die mittlere Dauer liegt bei 16 Tagen.
Dieser Mittelwert verdeckt allerdings, worum es geht: 292 der Zeiträume sind höchstens vier Tage lang — das sind die Adventsmärkte in Dörfern, an Schlössern und auf Gutshöfen, die nur an einem einzigen Wochenende stattfinden. 273 laufen dagegen 25 Tage und länger. Beides heißt „Weihnachtsmarkt", und für die Planung ist es ein himmelweiter Unterschied.
Beim Ende ist die Streuung kleiner: 558 der Zeiträume enden vor Heiligabend, die meisten davon am 22. oder 23. Dezember. 21 laufen über den Jahreswechsel hinaus — Wintermärkte und Märkte mit Eisbahn, die bis in den Januar bleiben.
Die Faustregeln — und was sie wert sind
- Große Stadtmärkte öffnen meist am Montag oder Dienstag vor dem ersten Advent und laufen bis zum 22. oder 23. Dezember.
- Adventsmärkte in Dörfern und an Schlössern finden an einem einzigen Wochenende statt, oft am zweiten oder dritten Advent, manchmal nur am Samstagnachmittag.
- Wintermärkte und Märkte mit Eisbahn beginnen oft schon Mitte November und laufen bis in den Januar.
- Mittelalterliche Weihnachtsmärkte sind fast immer Wochenendveranstaltungen.
Faustregeln beantworten die Frage „ungefähr wann", nicht „am Donnerstag?". Für die zweite Frage gibt es diese Seite — sie gleicht das Datum in Deinem Browser mit den veröffentlichten Zeiträumen ab.
Heiligabend und die Feiertage
Am 24. Dezember schließen fast alle Märkte am frühen Nachmittag, häufig zwischen 13 und 15 Uhr. Am 25. und 26. Dezember bleiben die meisten geschlossen; Märkte, die über die Feiertage weitermachen, sind die Ausnahme und meist Wintermärkte. Was für einen einzelnen Markt gilt, steht auf seiner Seite, so wie der Veranstalter es angegeben hat — mehr dazu im Ratgeber Öffnungszeiten.
Häufige Fragen
Wann beginnen die Weihnachtsmärkte 2026?
Die meisten öffnen in der Woche vor dem ersten Advent, 2026 also um den 29. November herum. Ein festes Datum gibt es nicht: Jeder Veranstalter legt es selbst fest, und die großen Märkte öffnen oft schon eine knappe Woche früher als die kleinen. Gemessen an 659 belegten Zeiträumen dieses Verzeichnisses beginnen 438 im November und 220 erst im Dezember.
Warum ist der erste Advent jedes Jahr an einem anderen Datum?
Weil der vierte Advent immer der letzte Sonntag vor dem 25. Dezember ist und der erste vier Wochen davor liegt. Fällt Weihnachten auf einen Montag, liegt der erste Advent so spät wie möglich, am 3. Dezember; fällt es auf einen Sonntag, so früh wie möglich, am 27. November. Zwischen beiden Fällen liegen sechs Tage — genug, dass ein aus dem Vorjahr übertragener Termin danebengeht.
Bis wann haben Weihnachtsmärkte geöffnet?
Die meisten enden am 22. oder 23. Dezember, einige schon am 21. Von 659 belegten Zeiträumen enden 558 vor Heiligabend. 21 laufen über den Jahreswechsel hinaus — das sind meist Wintermärkte und Eisbahnen, die bis Anfang Januar bleiben.
Wie lange dauert ein Weihnachtsmarkt?
Sehr unterschiedlich. Der Mittelwert über 658 belegte Zeiträume liegt bei 16 Tagen, aber der Wert sagt wenig: 292 Märkte dauern höchstens vier Tage — das sind die Adventsmärkte, die nur an einem Wochenende stattfinden —, während 273 über 25 Tage und länger laufen.
Warum steht bei so vielen Märkten hier noch kein Termin?
Weil er noch nicht veröffentlicht ist. Die meisten Veranstalter geben ihre Termine im Oktober bekannt, kleinere Adventsmärkte teils erst im November. Wir tragen keinen Termin ein, den wir nicht belegen können — auch keinen aus dem Vorjahr übertragenen. Zurzeit sind 15 von 896 Zeiträumen für 2026 veröffentlicht.
Öffnen alle Märkte in einer Stadt am selben Tag?
Nein, und das ist in großen Städten die Regel: Der Hauptmarkt auf dem zentralen Platz öffnet zuerst, die kleineren in den Stadtteilen folgen, und einzelne Kunsthandwerkermärkte finden nur an einem Wochenende statt. Auf den Stadtseiten dieses Verzeichnisses steht jeder Markt einzeln, mit seinem eigenen Stand.
Alle Zahlen in diesem Text sind aus dem eigenen Bestand gerechnet, Stand September 2026, und ändern sich mit jedem Datenlauf. Verbindlich ist immer die Ankündigung des Veranstalters.